P6 beim Finale in Limburg

Beim TKC Finale im Limburg wollten wir, zur Feier des Tages, ausnahmsweise mit allen 5 Fahrern antreten. Stand am Abend doch auch die Jahresfeier inkl. Siegerehrung auf dem Programm. Die Ausgangslage fürs Rennen selbst war klar. Mit einem Punkt hinter Kart 2000 Eiselfing auf P4 liegend hatten wir noch die Chance uns auf das Gesamt-Treppchen vorzufahren.Wir mussten das Rennen also mindestens 1 Platz vor Kart 2000 beenden. Kein leichtes unterfangen, aber auch nicht unmöglich.

Das Rennen mit 19 Startern einmal mehr ausgebucht. Nachdem wir uns im Training im oberen Mittelfeld platzieren konnten, hatte Björn den Auftrag uns ins Q2 der besten 13 Teams zu bringen. Die Aufgabe erledigte er in einer 1:05:71 Min. und P9 souverän. Dort schaffte Daniel dann in einer 1:05:49 Min. und P6  knapp den Sprung ins Q3. Viel mehr war dann auch nicht drin, waren die ersten 3 doch 7-8/10 schneller, darunter auch Kart 2000. So gelang Kevin zwar auch ein super Qualifying doch in einer 1:05:55 Min. und wiederum P6 war er chancenlos.

Nach dem Qualifying war dann auch schon das Duell um P3 in der Gesamtwertung entschieden, hatte doch Kart 2000 Losglück mit dem Kart und in Michael Schöttler einen furiosen Fahrer, der den Sonderpunkt für die Pole ergattern konnte und bis kurz vor Rennende auch noch die schnellste Rennrunde für sich verbuchte. Selbst wenn wir nun vor Kart 2000 ankommen würden, wären wir auf Gund deren Tagessieg beim 6. Lauf in Sulz zwar punktgleich, aber auch nur auf P4. Egal – trotzdem kämpfen und wenigstens noch vor den Konkurrenten im Ziel sein war jetzt die Aufgabe.

Auch bei diesem Rennen konnten wir wieder feststellen, dass wir durchaus bei der Musik waren. Das sah letztes Jahr noch ganz anders aus, als wir nur wegen Top-Pilot Manuel Metzger ein halbwegs zufriedenstellendes Ergebnis hinbekamen. Klar zu den beiden Top Heimteams von Scharmüller/WnG fehlte etwas, aber mit allen anderen Teams bewegten wir uns durchaus auf Augenhöhe. So war es bis zum Schluss ein enger Kampf mit Kart 2000 um P5 in der Tageswertung, den die Konkurrenten dann leider in der letzten Stunde knapp für sich entscheiden konnten. Auch mit P3 und P4 lagen wir am Ende in einer Runde.

So landeten wir dann auf P6 der Tageswertung und lagen damit nun, auf Grund der Streichergebnisse, 4 Punkte hinter Kart 2000, obwohl wir in der gesamten Saison mehr Punkte geholt hatten. Duplizität der Ereignisse also, da dasselbe auch letztes Jahr der Fall war. Auch damals lag Kart 2000 am Ende nur wegen der Streichergebnisse vor uns. Man muss also klar festhalten: Streichergebnisse sind nicht unser Ding, das können wir gar nicht! Jetzt steht es also 2:0 für die schnelle Truppe aus Bayern, so dass es förmlich nach einer Revanche in 2018 schreit. Auch wenn es natürlich erstmal eine kleine Enttäuschung ist den Sprung aufs Treppchen nicht geschafft zu haben, sind wir mit dem Erreichten dennoch nicht unzufrieden.

Nun sind wir umso motivierter im kommenden Jahr einen neuen Angriff zu starten, um dann den Sprung aufs Treppchen zu schaffen. Da es natürlich wieder einige Konkurrenten gibt, die dasselbe Ziel verfolgen, wird das sicher kein Selbstgänger werden. Dazu bedarf es einer weiterer Leistungssteigerung unserer Fahrer, die sich in diesem Jahr aber insgesamt sehr gut weiter entwickelt haben. Alles Gründe, die uns optimistisch in die Zukunft schauen lassen, auch wenn wir hier und da noch an der einen oder anderen Stellschraube drehen müssen.

Ein Dank geht von mir an alle 5 Fahrer: Tamara, Daniel, Silvan, Björn und Kevin, die alle einen klasse Job gemacht haben und damit den tollen vierten Platz erreichten (nach P6 im Vorjahr). Jeder von uns hat mindestens einmal auf dem Podest gestanden und konnte daran schnuppern, wie gut die Luft nach einem Rennen doch ist, wenn man etwas höher steht. Insgesamt konnten wir 1x P2 sowie 2x P3 erreichen und klassierten uns auch sonst immer unter den Top 5 mit Ausnahme dieses Finales.

Am Ende beglückwünschen wir den neuen und verdienten Meister Scharmüller/WnG zum Titel sowie den verrückten 3 aus Neckartenzlingen zur zweiten Vize-Meisterschaft nach 2015 und last but not least natürlich Kart 2000 Eiselfing zu P3, den sie auf Grund ihres ersten Laufsieg in der TKC auch verdient haben. Danke an Thomas Schaller für die super professionelle Organisation sowie an alle TKC Bahnen für die super vorbereiteten Karts und tollen Rennen auf den jeweiligen Strecken. Ein Lob geht von uns aber auch an alle Konkurrenten, die über die gesamte Saison super fair unterwegs waren und insgesamt das Niveau der TKC als Serie sehr hoch gehalten haben. Insgesamt alles sehr beeindruckend. Vielen Dank dafür!

Endstand:

 TKC 8. Lauf 7h Limburg - 04.11.2017Runden
1.Scharmüller/WnG A/D380
2.WnG by Scharmüller380
3.K&F Eusteracing379
4.SchuSta Racing by Sewa Engineering379
5.Kart 2000 Racing Eiselfing378
6.Formiko Racing Team378
7.GR International Racing 1377
8.Apex Racing376
9.Hot Wheels Team 1376
10.Kart & Fun on the Grip376
11.BKD Günzburg376
12.No Names Reloaded375
13.Racing Team Stuttgart375
14.Hot Wheels Team 2374
15.Paydrivers372
16.Dampfwalze Racing372
17.Black Crows372
18.GR International Racing 2371
19.Kart & Fun Nitro367

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