In Sulz fehlt das Salz in der Suppe

Das Salz in der Suppe fehlte beim 6. Lauf der TKC in Sulz am Neckar. Abwechslungsreich verlief nur der erste Teil des Rennens, da alle Starter unterschiedliche Strategien verfolgten. Das kam daher, dass die vorderen Teams die zu absolvierenden Sonder-Turns in unterschiedlichen Reihenfolgen absolvierten. Bereits aber nach ca. 3 Stunden des 7 Stunden Laufs stand im Prinzip das Endergebnis fest. Jedenfalls was die vorderen Plätze betrifft. Das Rennen, mit den von der Bahn ausgezeichnet vorbereiteten Karts, plätscherte dann so vor sich hin.

Spannend war am Ende nur der Kampf um die schnellste Rennrunde. Hier konnten diesmal die hinteren Teams groß auftrumpfen und von den immer besser werdenden Gripverhältnisse profitieren, um den damit verbundenen Sonderpunkt für diese Runde abzugreifen. Ziemlich kurios also und ein weiteres Beispiel dafür, das Rennen eben nicht mit den sogenannten „guten“ Karts gewonnen werden, wenn man sich auch hier die Rückstände dieser Teams ansieht.

Auch für uns verlief das Rennen ohne große Höhepunkte. Alle 3 Fahrer: Tamara, Kevin und Björn auf demselben Niveau. Nachdem diesmal Susi unser Kart gezogen hatte, waren wir im Training zu Beginn unter den ersten 3. Mit besser werdenden Gripverhältnissen rückte das Feld aber immer enger zusammen. Kevin fuhr dann das Q1 und brachte uns in einer 35,730 Sek. auf P8 liegend in Q2 der besten 10 Teams. Dieses fuhr dann Tamara und machte in einer 35:646 Sek. eine Punktlandung auf P5, der zu Q3 reichte.

Hier war Björn, mit einem Kampfgewicht von 96 Kg, dann aber chancenlos und belegte in einer 35:703 Sek. P5. Er lag damit gut eine halbe Sekunde hinter P1. Somit eine recht gute Startpostition, welche Björn dann auch zu nutzen wusste. Relativ schnell nach dem Start konnte er zunächst auf P4 vorfahren und sich dann am Hinterrad von Kart & fun on the Grip vom restlichen Feld absetzen. Am Ende seines ersten Heavy Turns konnte er das Kart dann mit etwas mehr als 1 Runde Vorsprung auf P4 liegend an Tamara übergeben.

Auch Tamara bot eine sehr gute Leistung und konnte dann im 2. Teil ihres Turns den Vorsprung weiter ausbauen. Danach konnte Björn in seinem 2. Turn unsere Teambestzeit sogar auf eine 34:562 Sek. drücken, welche dann von Kevin über eine 34:518 Sek. verbessert wurde bevor dann wiederum Tamara an der Reihe war. In einem klasse Stint fuhr sie dann in einer 34:256 Sek. Teambestzeit und die bis dahin schnellste Rennrunde. Die ganze Zeit über allerdings ein unverändertes Bild, lagen wir immer zwischen 1 und 2 Runden hinter P1.

Auch unser Vorsprung auf P5 war so deutlich, dass wir auch 2 schwarze Flaggen, im letzten Renndrittel, problemlos wegstecken konnten, als zunächst Tamara einen Frühstart hinlegte und gleich danach Björn eine weitere schwarze Flagge für irgendetwas bekam. So genau wusste das keiner. Vermutlich war es wegen einem Regelverstoß, den wir zu Rennbeginn begangen hatten, da Björn mit seinem real Gewicht von 96 Kg vom Start weg den Heavy-Turn gefahren war, was laut Reglement nicht erlaubt ist.

Egal. Am Rennausgang änderte das, wie gesagt, nichts. Sowohl nach vorne als auch nach hinten nicht. So überquerten wir dann nach 706 Runden auf P4 liegend die Ziellinie. Ein Glückwunsch geht von uns natürlich an die Sieger von Kart 2000. Einfach klasse wie das Team aufgestellt war. Überrascht waren wir allerdings über die Meinung vieler anderer, dass damit nicht zu rechnen gewesen wäre. What? Tobias Laube, Christian Wolf und Michael Schöttler würden auch bei jedem anderen Rennen auf jeder anderen Bahn zu den Sieganwärtern zählen.

Vielen Dank Jungs für das (Sieger) Fässchen Bier, das ihr uns geschenkt habt. In Kaufbeuren werden wir uns mit entsprechenden Getränken revanchieren. Gratulation natürlich auch an P2 Scharmüller und P3 Kart & fun sowie an Marvin Szymanski (Racing Team Stuttgart), der in einer 34:127 Sek., am Hinterrad der Hot Wheels (34:178 Sek.) die schnellste Rennrunde fuhr. Klasse Zeiten aber auch von Rebecca Sluka (Kart & fun on the Grip), die zuvor eine 34:166 Sek. gefahren war und Marc Schmid (GR International Racing 2) der ebenfalls mit einer 34:187 Sek., nur knapp die schnellste Rennrunde verpasste.

Endstand:

 TKC 6. Lauf 7h Sulz - 09.09.2017Runden
1.Kart 2000 Racing Eiselfing708
2.Scharmüller/WnG A/D708
3.K&F Eusteracing707
4.Formiko Racing Team706
5.GR International Racing 1704
6.Kart & fun on the Grip704
7.Hot Wheels 05703
8.Apex Racing702
9.Racing Team Stuttgart701
10.BKD Günzburg695
11.GR International Racing 2695
12.Kartliga.de693
13.Dampfwalze Racing687
14.Kart & fun Nitro685

 

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