Formiko Racing Team goes Thailand

Vor kurzem haben wir unser Versprechen eingelöst und haben unsere diesjährigen Namensgeber in ihrer neuen Heimat Thailand besucht. Zur Erinnerung: Seit Anfang des Jahres 2019 sind wir unter dem Namen Formiko Waldshut Racing Team an den Start gegangen. Hintergrund dieser Namensänderung war, dass die Familie Merk (Jürgen, Kitty, Lena und Jessica), im April 2019 nach Thailand ausgewandert ist. Auf Grund dessen und wegen unserer großen Verbundenheit mit der Familie und ihrer ehemaligen Kartbahn in Waldshut haben wir uns dazu entschlossen den Namen zu ändern.

Ein weiterer Grund für die Reise war natürlich auch Jürgens 60. Geburtstag, den wir gebührend in Bangkok feiern wollten. So machten Susi, Clemens und ich uns am 28.10. auf den Weg, der uns zunächst zum Flughafen Frankfurt führen sollte, wo auch Niklas (Kart & fun) zu uns stieß, der uns begleitete. Dort wartete eine A380 auf uns. Das größte Passagierflugzeug der Welt. Nach der gut 3-stündigen Zugfahrt trennten uns nun nur noch 11 Std. Flugzeit von Bangkok. Bei dem reibungslosen Flug war es dann auch kein Problem, dass das Bord Restaurant kurz vor der Landung nicht mehr die richtigen Getränke bereit stellen konnte. Trotzdem waren wir fürstlich bedient worden. Da störte auch nicht, dass die bei uns immer wieder aufkommende „Malle“ Stimmung nicht bei jedermann auf Verständnis gestoßen ist. Schwamm drüber.

Ankunft in Bangkok

Am Dienstag morgen dann pünktliche Landung in Bangkok, wo uns die gesamte Familie Merk bereits erwartete. Als passionierter Biertrinker hatte Jürgen dann selbstverständlich auch das richtige Begrüßungsgetränk parat. Wohlweislich hatten Clemens und ich während des Fluges andere Getränke gewählt. Schließlich wussten wir was uns in den nächsten Tagen/Wochen erwarten sollte. Sehr erfreulich auch, dass nur einen Tag später, am Mittwoch, dann mit Steffen schon der nächste Formiko eingetroffen ist. Zusammen mit 2 Freunden hatte er die Moto GP in Australien besucht und machte auf dem Rückflug nochmals kurz halt in Bangkok, um auch mit Jürgen und uns den Geburtstag zu feiern.

Die nächsten 3 Tage waren einfach nur krass. Steffens Begleiter reihten sich nahtlos in die Gruppe ein. Leider dürfen wir wegen der DSGVO keine weiteren Details öffentlich machen, aber eben es war einfach nur der Hammer. Am ersten gemeinsamen Abend stand ein super Event auf dem Bangkok River an, wo wir auf der „Wonderful Pearl“ einen schönen Abend, mit Live Musik verlebten. Unbegreiflich für uns, dass die thailändische Band an Bord Clemens schon kannte. Dieser war ihnen offenbar als einer der besten Sänger Deutschlands angekündigt worden. Einfach Mega geil.

Super Tuk Tuk Race

Zuvor hatten wir bei der Anfahrt zum Schiff mit traditionellen „Tuk Tuk“ allerdings auch einige Schreckmomente zu überstehen. Nein, nicht wegen dem Verkehr und der von den Fahrern geleisteten Millimeterarbeit, sondern wegen den beiden Formiko’s Clemens und Steffen. Aufgeteilt auf insgesamt 3 Tuk Tuk mit 7 Personen, u.a. Clemens und Steffen, Jürgen und mir und einem mit den übrigen 3 Personen. Uns viel natürlich nichts besseres ein, als ein Race zum Schiffsanleger zu veranstalten. Bis kurz vor dem Ziel lagen Jürgen und ich dann auch in Führung bis auf einmal das Tuk Tuk von Clemens und Steffen an uns vorbei schoss.

Dumm nur, das die beiden dann geradeaus fuhren, wir und das 3er Tuk Tuk aber links abbogen. 2 Minuten später waren wir am Schiffsanleger wo von Clemens und Steffen aber keine Spur war. Ok. Erste Stellungnahme: „Die sind jetzt wohl entführt worden“. Alle schauten sich ratlos an, denn auch die Frauen und Mädels waren mittlerweile per Bus eingetroffen. Auch telefonisch keiner zu erreichen. Es dauerte dann etwas bis die Beiden, wieder auftauchten. Das wir den Fahrer geschmiert haben sollen ist hingegen nur ein Gerücht. Trotzdem stand den beiden der Schreck ins Gesicht geschrieben.

Jürgens 60-zigster Geburtstag

Danach 2 Tage Jürgens 60-zigster Geburtstag mit allem was das Herz begehrt. Hier konnte Clemens dann auch eindrucksvoll die offenbare Fehlinformation vom Vorabend aufklären. Nicht der beste Sänger, aber auf jeden Fall einer der besten deutschen Luftgitarren Spieler. Szenenapplaus und Malle pur Stimmung, welche auch am Folgeabend in der „Twandang German Brewery“ nicht abreißen sollte. Der thailändische Teil der Familie, schwer beeindruckt, hat sich dann auch vollends mitreißen lassen und war dann auch komplett wieder dabei. Wahnsinn!

Danach sollte die Partyzeit eigentlich zu Ende sein. Steffen und Kollegen machten sich auf die Heimreise und auch für uns hieß es nun Abschied nehmen. Der gesamte verbliebene Tross macht sich dann per Party Bus auf den Weg zur traumhaft schönen Insel Koh Chang. Nach den anstrengenden Tagen zuvor sollte nun Erholung auf dem Programm stehen. Doch weit gefehlt. Obwohl die Insel komplett unter Naturschutz steht, was bedeutet: keine Partymeile, keine Banana-Boote, keine Jet-Ski etc. Programm von der ersten bis zur letzten Stunde. Promotion von morgen bis Abends und ganz vorne dabei: Jürgen!

Der Wahnsinn geht weiter auf Koh Chang

Zwar kann ich aus besagten Gründen (DSVGO) nicht näher ins Detail gehen, aber angestachelt von Jürgens´s zum Teil abenteuerlichen Stunts, ließen sich auch die anderen nicht „lumpen“. Ganz zur Freude des Personals an der Poolbar, gab es einen nach dem anderen Lacher. Ganz oben auf der Liste: „Dangerous Pool-Bar Walking“ und „Under Water Beer Drinking“. Sowas kannten selbst die Thais nicht. Lange Rede kurzer Sinn. Es war einfach der helle Wahnsinn! Wie aber alles so hat auch diese Zeit einmal ein Ende und wir machten uns per Party Bus wieder auf den Weg nach Bangkok.

One Night Stand in Pattaya

Was liegt da näher als in Pattaya noch einmal kurz zu stoppen. Schließlich wollten wir alle die berühmt-berüchtigte „Walking Street“ einmal besuchen.  Quasi ein „One Night Stand“, den wir dort verbrachten. Auch angesichts des thailändischen „Loy Krathong“ Feiertags war es dort überraschend überschaubar. Keine Menschenmassen, keine Schubsereien – nichts. So konnten wir relativ bequem über diese Amüsier-Meile mit vielen Go-Go Bars, Restaurants und Clubs ziehen. Relativ schnell hatten wir`s dann auch gesehen und wir machten uns auf zur Weiterfahrt nach Bangkok.

Back in Bangkok – Way back home

Dort sollten nun die Innenausstatter auch die vorerst letzten Innenarbeiten an Jürgen und Kitty’s neuem Zuhause erledigt haben. So waren wir mehr als geehrt, dass wir zusammen mit der Familie das Haus einweihen durften und die letzen beiden Tagen dort verbrachten. Zum Abschluss wurden wir dann nochmal von Kitty’s Bruder und Frau zu einem traditionellen Thai Barbecue Abend eingeladen. Auch dieser war ebenfalls sehr schön. Ein toller Abschluss einer wahnsinnig tollen Reise. Am Donnerstag, dem 14.11. morgens machten wir uns dann wieder auf gen Heimat. Ein letztes Chang, Singha bzw Heineken am Airport, bevor wir uns auf die eben so lange Rückreise machten, die aber genau wie die Anreise perfekt verlief.

Vielen Dank Jürgen und Kitty für die Hospiality und den unvergesslichen Aufenthalt. Ihr seit und bleibt in unseren Herzen auch wenn uns nun wieder mehr als 9000 Kilometer trennen. Wir hoffen es war nicht das letzte Mal, dass wir Euch besuchen durften und freuen uns schon jetzt, auch in dem Bewusstsein, dass es sicher etwas dauern wird, auf das nächste Mal.

Share Button