24h Hochspannung – Racing Days

IMG_7054Was war das wieder für ein geiles Wochenende bei den 24h Racing Days in Eiselfing. Einfach unglaublich dieses Event. Der Hammer was für starke Teams dieses Jahr am Start waren. Spannung bis zur letzten Kurve. Sowohl P1 und P2 trennten am Ende nur lächerliche 37 Sek. und auch im übrigen Feld war es knapp, knapper, am knappsten. So lieferten wir uns ein spannendes Duell mit unseren Freunden, den Humpenheber, wo mit Tamara und Speedy auch 2 Formiko Fahrer dabei waren, um P4, das wir am Ende mit einem Vorsprung von ca. 12 Sek. für uns entscheiden konnten.

Ein klasse Fight zwischen Björn mit Speedy, der vor dem letzten Kartwechsel ca. 5 Sekunden auf uns aufholen konnte. Trotzdem: Mit ca. 3 Sekunden Vorsprung rauschte Björn knapp am dem aus der Box fahrendem Speedy vorbei und konnten dann Runde um Runde das Tempo steigern, während Speedy abreissen lassen musste. Wahnsinn so ein paar Sekunden nach 24 Stunden.

Nach dem Rennen dann die Riesen Party mit der Siegerehrung, nach der es dann hammermäßig abging. Auch hier hat das ganze Formiko Team richtig Gas gegeben und total abgerockt. Wenn man alles zusammenfasst dann muss man ganz klar sagen, dass die Familie Raab hier ein Indoorkart-Event etabliert hat, das in der ganzen Republik seinesgleichen sucht und wer könnte das besser beurteilen als wir?

Angefangen von den super eingestellten Karts, über die tolle Organisation mit der Party, aber auch dem tollen Bistro, wo Chefkoch Michael Wiczoreck die tollsten Sachen zaubert. Top-Event, Top-Karts, Top-Crew, Top-Bistro, Top-Leute und das beste daran ein Top-Preis für alle Teams. Einfach unschlagbar. Danke Charly und Gerti, ihr lebt auch für den Motorsport und bietet so ein tolles Wochenende für den fairsten Preis, den es in ganz Deutschland überhaupt gibt. Dafür ein ganz, ganz großes „Dankeschön“ vom ganzen Formiko Team!

Unsere Zielsetzung für das Rennen war klar. Auch angesichts des starken Teilnehmerfeldes wollten wir unseren tollen P5 aus dem Vorjahr bestätigen und bei optimalen Verlauf eventuell sogar etwas besser abschneiden. Naja was ist schon ein optimaler Verlauf? Es gibt so viele Dinge, die ein Rennen und dessen Ausgang beeinflussen können, insbesondere wenn das Rennen 24 Stunden dauert. Jedenfalls haben wir einen Start hingelegt, der alles andere als optimal war. Gerade am Rennbeginn sind wir es ja gewohnt, dass wir meistens kein Glück mit dem gelosten Kart haben, aber in Eiselfing war das mal nicht so. Da haben wir es selber verbockt. Nach den Trainingseindrücken, legten wir uns auf Silvan als Startfahrer fest. Das Qualifying auf einem guten P9 beendet ging dann die Hatz los.

Auf Grund einiger Regeländerungen durften die Teamchefs, die 19 zu absolvierenden Fahrerwechsel nicht mehr in der Box anzeigen. Zudem können nur 2 Karts gleichzeitig in die Box einfahren, um einen Fahrerwechsel vorzunehmen, ein eventuell 3. Kart hätte dann in der Boxeneinfahrt warten müssen, bis wieder ein Platz frei wird. „Gute“ Platzierungen erreicht man jedoch nicht wenn man wartet, sondern nur wenn man fährt. Was also tun? Wo am besten den Fahrerwechsel anzeigen? Ich entschied mich dafür, dies direkt vor der Boxeneinfahrt zu tun, um unseren Fahrer reinzuholen, wenn max. 1 anderes Team in der Box steht. Das Problem dabei ist, das man dann selbst nicht mehr schnell genug in die Box kommt, um den Fahrer anzuzeigen wo welcher Button zu drücken ist.

Unser erster Fahrerwechsel ging somit voll in die Hose. Muss ich ganz klar auf meine Kappe nehmen, habe ich den Fahrern das Prozedere nicht genau genug erklärt. Jedenfalls mussten wir dann 3x in die Box fahren und konnten dann das Rennen, nach etwas zusätzlicher Standzeit (Schwarz inkl. 30. Sek. Strafe), wieder aufnehmen. Die Motivation war natürlich erstmal im Keller, was angesichts unserer Zielsetzung und den starken Gegnern so gar nicht optimal war. Von P5 direkt zurück auf P16. So ein Mist. Ich muss deswegen meinen Jungs ein dickes ein Kompliment machen wie sich dann alle 6 in den restl. 22,75 Std. fokussiert haben und zu dem super Endergebnis, aus unserer Sicht, beigetragen haben. Alle hätten wohl für das Team auch die schnellste Runde fahren können, wären sie zur richtigen Zeit im richtigen Kart gesessen. Kein einziger Schwachpunkt. Auch das verdient ein Extra Lob!

Stephan Hecklau – er fuhr zum ersten Mal für uns und zuvor noch nie in Eiselfing. Wir kennen und beobachten Stephan aber schon einige Zeit. Ein absoluter Teamplayer und ein wahnsinnig guter Fahrer. Er passte zu uns wie die Faust aufs Auge. Einfach klasse was er abgeliefert hat. Ganz stark.

Lars Ole Jenß – unsere Rakete, Geheimwaffe oder Joker. Ole „der Gerät“ wie wir ihn auch nennen. Ihm braucht man nichts sagen. Er kennt nur ein Tempo und das ist „schneller“. Auch Ole war zuvor noch nie in Eiselfing und hat wie immer abgeliefert. Wow!

Daniel Bürger – unser Mr. Cool, zuverlässig von vorne bis nach hinten, immer einen Spruch auf den Lippen. Auf der Strecke mega konstant und wie immer schnell. Sehr intelligenter Fahrstil. Hat einmal mehr eine Top-Leistung abgeliefert. Klasse!

Gunnar Hofmann – unser angehender Vater. Sehr schwierig für ihn seine schwangere Mandy für ein ganzes Wochenende nicht zu sehen. Schlecht für Mandy, toll für uns. Auf „Günni“ ist immer Verlass. Mit seiner Erfahrung und seiner ruhigen Art lässt er auf der Strecke nichts anbrennen. Bärenstark!

Björn Trauernicht – traf als letzter Fahrer in Eiselfing ein und konnte noch grad ein paar Runden im Training drehen. Glückwunsch zur bestandenen Prüfung und Glückwunsch zur rasanten Fahrt auf einer seiner Lieblingsstrecken. Bis kurz vor Rennende mit 1:08:914 Min. Teambestzeit. Ganz stark.

Silvan Tomasi – einfach ein toller Typ, eher ruhig, aber im Kart sitzend bricht es aus ihm heraus. Silwahnsinn einfach. Zuverlässig wie ein schweizer Uhrwerk bewegt er ein Kart über die Strecke. Am Ende 3/100 schneller als Björn. SILWAHNSINN!

Ein herzlicher Glückwunsch geht von uns wie immer an die beiden Top-Teams, Avia Racing und Scharmüller. Die mit großem Abstand besten Teams in Deutschland. Auch wenn wir sie „stalken“ nützt uns das gar nichts. Sind sie am Start sind die Positionen 1 und 2 schon weg. Einfach toll wie diese Fahrer fahren. Andere reden immer über „Möhren“. Sie nicht! Das ist der Unterschied. Diesmal war Avia Racing vor Scharmüller und damit den Titel verteidigt. Glückwunsch aber auch an das Hausteam Kart 2000 Racing für einen tollen und soveränen P3.

Endstand:

 Kart 2000 Racing Days 24h - 09.07.2016Runden
1.Avia Racing1203
2.Scharmüller Austria1203
3.Kart 2000 Racing Team Eiselfing1199
4.Formiko Racing Team1196
5.Humpenheber1196
6.Cartteam.de1195
7.Hot Rod Racing1195
8.Hot Wheels Team 11194
9.BKD Günzburg1191
10.Hot Wheels Team 21189
11.DS Racing1189
12.Ferchau Racing1188
13.Hot Wheels Team 31186
14.Allgäu Racing1185
15.KRC Landau1181
16.Kart World Berlin Fun1180
17.Black Crows1178
18.Low Budget Racing1178
19.Schrotti Motorsport1178
20.Kitz Kart Racing1175
21.Pontigoner Racing1172
22.Pussy Club Racing1170
23.Hot Wheels Fun1168

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